Smarte Digitalkameras: knipsen & teilen!

Smarte Digitalkamera von Canon: die PowerShot S110!

Foto: Canon

Mit WLAN fit gegenüber Smartphones und Tablets: Smarte Digitalkameras sollen hochwertige Fotos machen und gleichzeitig den Ansprüchen der Twitter-Generation genügen.

Unser Fotografieverhalten hat sich in den letzten Jahren grundlegend geändert. Ging es vor Facebook & Co. darum, Bilder für die Ewigkeit festzuhalten, will man jetzt Schnappschüsse möglichst schnell und immer und überall mit dem Rest der Welt teilen. Kein Wunder, dass klassischen DigiCams stetig Boden gegenüber den gut vernetzten Smartphones & Tablets verlieren. Um diesen Trend aufzuhalten, setzen Kamerahersteller nun vermehrt auf „Networking“: Immer mehr Modelle sind WLAN-fähig – und damit bereit, die geschossenen Bilder ins WWW hinauszutragen. Beispielhaft seien hier die Canon PowerShot S110, die Samsung EX2F und die Canon PowerShot G16 genannt.

Alle Geräte in einem Netzwerk

Dank der WLAN-Funktion hat man nicht nur Verbindung zum Internet, man hat auch die Möglichkeit, die DigiCam mit anderen Geräten (die ebenfalls im Heimnetz angemeldet sind) zu koppeln. So kann man spielend leicht, ohne Kabel und ohne großen Zeitverlust, Fotos von der Kamera auf ein Smartphone überspielen. Andere mögliche Zielgeräte für eine smarte Digitalkamera: netzwerkfähige Fernseher, Drucker und PCs.

Smartphone als Fernsteuerung

Ein weiterer praktischer Nutzen der WLAN-fitten Kameras: „Schlaue“ DigiCams können mittels Smartphone (bzw. Tablet) ferngesteuert werden! Sind alle beteiligten Geräte ins WLAN eingewählt und entsprechend aktiviert, zeigt das Handy-Display in Echtzeit an, was am Bildschirm des Fotoapparats gerade passiert („Screen Mirroring“). Mit dem Phone lässt sich nun nicht nur der Bildausschnitt nachjustieren, man kann damit auch gleich den Auslöser drücken!

Smarte Digitalkameras: schnell & simpel gekoppelt

Die Verbindung mittels WLAN zu erstellen, geht einfach und ohne großen Aufwand vonstatten. Beim ersten Mal muss man noch den einen oder anderen Sicherheitsschlüssel eingeben oder (z.B. bei den Samsung-Geräten) eine spezielle App installieren – bei jedem weiteren Einstieg geht jedoch alles wie von selbst. Übrigens: Besonders unkompliziert verläuft der Erstkontakt, wenn die betroffenen Gadgets über NFC (Near Field Communication) verfügen. Dann muss man die Geräte einfach nahe aneinander halten – schon tauschen sie die WLAN-Einstellungen aus.





05. Dezember 2013 von Franziska
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